Insekten

Insekten

Nisthilfen

Wildbestäuber sind zentral für das Ökosystem. Weil sie hohe Anforderungen an ihren Lebensraum haben, sind sie vom Insektensterben stark betroffen und benötigen Hilfe.

Bedrohte

Blumenkinder

Von über 600 Wildbienenarten in der Schweiz sind über 45 Prozent bedroht, Tendenz steigend. 80 Prozent der Blütenpflanzen sind auf die Bestäubung durch Insekten angewiesen. Um die Wildbienen zu schützen, benötigt es vielfältige Lebensräume. Eine Nisthilfe zu installieren bringt dann einen Nutzen, wenn das Nahrungsangebot und die Baumaterialien in der näheren Umgebung gegeben sind, da Wildbienen nur in einem Flugradius von 100 bis 300 Metern agieren. Sind diese Gegebenheiten nicht vorhanden, werden die Nisthilfen von den Tieren nicht genutzt.

Bedrohte
Nahrungsangebot

Nahrungsangebot

Wildpflanzen

Bienen besuchen bis zu 5000 Blüten pro Tag und absolvieren zwischen 10 bis 30 Pollenflüge. Deshalb ist das Nahrungsangebot von enormer Bedeutung. Leider sind Blumen nicht gleich Blumen, viele Bienenarten sind auf einheimische Pflanzenfamilien spezialisiert. So schön die von Menschenhand angelegten Blumenrabatten mit hochgezüchteten Sorten sind, die einheimischen Bienen finden in diesen pollenarmen Blüten kaum Nahrung. Zudem sind viele Pflanzen aus den Garten- und Bauzentren mit bienenschädlichen Giften behandelt. Einheimische Wildpflanzen sind der Grundstein für das Überleben der heimischen Bienenarten.

Blühendes

Buffet für Bienen

Eine Auswahl einheimischer Pflanzen für unterschiedliche Standorte.

Ruderaler Boden

Weiden | Ackerglockenblume | Natterkopf | Hufeisenklee | Färberkamille | Wilde Möhre | Klatschmohn | Wilde Karde | Oregano | Wegwarte | Wundklee | Rainfarn | Färber-Wau |

Magerer Boden

Steinkraut | Sonnenröschen | Glockenblume | Hufeisenklee | Dornige Hauhechel | Aufrechter Ziest | Esparsette | Wiesen-Salbei | Flockenblumen |

Fetter Boden

Heilziest | Bitterkraut | Hornklee | Wiesen-Salbei | Flockenblume | Schafgarbe | Kriechender Hauhechel | Wiesenschaumkraut | Wiesenkerbel |

Schattiger Boden

Lungenkraut | Beinwell | Nesselblättrige Glockenblume | Knotiger Braunwurz | Zaunwicke | Vogelwicke | Wald-Witwenblume | Wald-Ziest | Taubnesseln | Waldweidenröschen |

Feuchter Boden

Wald-Schlüsselblume | Hirtentäschel | Kriechender Günsel | Wiesenkerbel | Bachnelke | Dunkle Akelei | Wiesenflockenblume | Wasserdorst | Heil-Ziest | Rossminze |

Insekten Nisthilfe

Qualitätscheck

Bei der Auswahl der Nisthilfe ist es wichtig, auf einige Details zu achten, damit die Nisthilfen nicht zu Todesfallen werden.

So neigt beispielsweise Weich- oder Tannenholz zur Rissbildung, so dass Feuchtigkeit eindringen kann. Pilzwachstum bedroht dann die Brut. Sind die Bohrungen der Nisthöhlen falsch ausgeführt, kann das Bohrloch die zarten Flügel der Bienen beschädigen.

 

 

Auch Acrylglas- oder Glasröhrchen haben in einer Nisthilfe nichts verloren, da sie luftundurchlässig sind und das sich bildende Kondenswasser den Nahrungsvorrat in den Brutzellen leicht verpilzen kann.

Wichtig sind eine gute Materialqualität, eine artgerechte Bauweise, eine sorgfältige Verarbeitung und ein ausreichender Schutz vor Nässe.

Insekten Nisthilfe

Insekten Nisthilfe

SATURA

SATURA hat es sich zum Ziel gemacht, hochwertige Insekten Nisthilfen zu bauen, die Brutplätze für unterschiedliche Arten bieten und den Anforderungen der Insekten optimal entsprechen. In der SATURA-Werkstatt werden die Nisthilfen von Menschen mit psychischer Beeinträchtigung in präziser Handarbeit gefertigt und auf die Funktionalität geprüft. Es werden ausschliesslich unbehandelte und natürliche Materialien aus der Region verwendet.

Materialien: Gelagertes und entrindetes Laubholz | Markhaltige Pflanzenstängel (Holunder, Brombeere, Disteln etc.) | Hohle Pflanzenstängel | Spezial-Sand | Morsches Holz | Naturschilf vom Hallwilersee

Summende

Gäste

Die SATURA Insekten Nisthilfen bieten Brutplätze für unterschiedliche Arten und deren spezifische Anforderungen.

Summende

Mögliche zukünftige Gäste im Bienenhotel

1) MARKSTÄNGEL BEWOHNER

Einige Bienenarten nisten in aufrechtstehenden, verholzten Markstängeln. Vorhandene Nester sind gut am Einflugloch oder der Seitenwand sichtbar.

Keulhornbienen, Stängelmauerbienen, kleine Holzbiene etc.

2) HOHLRAUM BEWOHNER

20 Prozent der einheimischen Bienenarten nisten in Hohlräumen, da sie selber keine Gänge nagen können.

Mauerbienen, Scherenbienen, Maskenbienen, Blattschneiderbienen, Lochbienen, Gartenwollbienen etc.

3) STEILWAND BEWOHNER

Diese Bienenart nistet in senkrechten Wänden von Abbruchkanten, Uferhängen, Lehmmauern oder Sandwänden. Die Bienen graben ihre Nisthöhlen in die mürben Gemäuer.

Pelzbienen, Seidenbienen, Blutbienen, Schmalbienen, Furchbienen, Trauerbienen, Filzbienen etc.

4) MORSCHHOLZ BEWOHNER

Einige Bienenarten nagen ihre Brutgänge in Tot- und Morschholz.

Blauschwarze Holzbienen, Wald-Pelzbienen, Blattschneiderbienen, Kegelbienen etc.

Nisthilfen

im SATURA Onlineshop

SATURA bietet Insekten Nisthilfen in unterschiedlichen Ausführungen an. Alle Nisthilfen werden in den Werkstätten der Stiftung Satis Seon von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen von Hand gefertigt. Entdecken Sie das Sortiment.

Foto_Nistkasten.jpg
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